Trockenwiese
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Während der letzten hundert Jahren sind Trockenwiesen leider fast vollständig aus der Schweiz, vor allem dem Mittelland und den Südalpen, verschwunden. Hauptgründe sind die Intensivierung der Landwirtschaft durch zunehmende Düngung, aber auch steigende Wohnbautätigkeit und die Nutzungsaufgabe von schwierig zu bewirtschaftenden Berggebieten. Dies hat direkte Auswirkungen auf die Artenvielfalt.
Text & Fotos: Pascal Halder Ohne das Wirken des Menschen wäre die Schweiz vorwiegend Waldgebiet. Wiesen wären ausschliesslich oberhalb der Baumgrenze und an sehr trockenen Stellen zu finden, also nur dort, wo kalte Winter und Wassermangel das Wachstum von Bäumen verhindern. Erst mit der beginnenden Intensivierung der Land- und Viehwirtschaft vor ca. 1000 Jahren wurde der Wald hierzulande zurückgedrängt und es entstanden Wiesen und Weiden. Durch die jahrhundertelange extensive Kultivierung und Bewirtschaftung wurde die natürliche Verbuschung und Verwaldung aufgehalten und neue Lebensräume sind entstanden. Typisch für viele dieser ursprünglichen Wiesen war ein im Vergleich zu heute relativ tiefer Nährstoffgehalt und ein meist eher trockener Boden. Dieser Boden war relativ wenig produktiv, weshalb auch nicht häufig gemäht wurde. Zahlreiche spezialisierte Pflanzenarten haben diese Nische besetzt und sich optimal an die vorherrschenden Verhältnisse angepasst. Den vollständigen Bericht finden Sie im NATURA HELVETICA- Magazin