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Wenn im Spätsommer die Blütenpracht der Blumenwelt langsam zur Neige geht, die Tage kürzer werden und erste Nebel übers Land streichen, kommt die hohe Zeit der Pilze. Pilze begeistern den Naturfreund wegen ihres Artenreichtums und ihrer ästhetischen Schönheit. Es sind geheimnisumwitterte Lebewesen voller Farben und Formen.
Pilze nehmen in der Systematik der Organismen eine Sonderstellung ein, da sie weder zu den Pflanzen noch zu den Tieren gehören. Sie besitzen von beiden etwas und haben eine besondere Lebensform gefunden. Da sie kein Blattgrün, also kein Chlorophyll wie Pflanzen enthalten, vermögen sie mit Hilfe der Photosynthese bzw. aus Sonnenlicht keine Zuckermoleküle zu bilden und stützen sich deshalb für ihre Ernährung auf andere Organismen ab. An ihren Standorten brauchen sie daher kein direktes Sonnenlicht, und so haben sie sich den dunklen Wald erschlossen. Das Gerüst ihrer Zellwände besteht nicht aus Zellulose, wie bei Pflanzen, sondern aus Chitin, einem Eiweissstoff, der auch die Körperhülle von Insekten, Spinnen und Krebsen aufbaut. Ihre Nahrung sind organische Stoffe ihrer Umwelt: morsches Holz, abgestorbene Kräuter und Blätter, oder Reste eines toten Tieres. Pilze werden als Fäulnisbewohner (Saprophyten) bezeichnet.
Sonderbare Welt der Pilze
Den vollständigen Text und die tollen Bilder von Stefan und Sandra Grünig-Karp finden Sie im NATURA HELVETICA-Magazin.
Text & Bilder: Paul Hui